Medienmanagement und Kommunikation (MMK)

Schwerpunkt wählen und berufsfeldorientiert spezialisieren

Mit Schwerpunkten können sich unsere Studierenden ab dem 2. Studienjahr fachlich spezialisieren. In der Studienrichtung Digitale Medien stehen die Schwerpunkte Medienmanagement und Kommunikation (MMK) sowie Mediapublishing und Gestaltung (MPG) zur Auswahl. Die Entscheidung für einen der beiden Schwerpunkte muss bereits bei Studienbeginn getroffen werden.

Digital-Know-how für Marketing und Kommunikation

Wer den Schwerpunkt MMK wählt, kann zukünftig als Digital-Profi für Marketing und Kommunikation in Unternehmen und Verwaltungen an der Schnittstelle zwischen Medienmanagement und kreativen Medienschaffenden agieren. Dafür werden unsere Studierenden an die aktuellen digitalen Marketinginstrumente und Managementtechniken herangeführt. Sie lernen, deren Nutzung kritisch zu reflektieren, mit Augenmaß Medien zu analysieren und Ziele zu hinterfragen, um darauf aufbauend eigene kreative digitale und analoge Medienkonzepte und -produkte für die Praxis zu planen, umzusetzen und deren Erfolg zu kontrollieren.

Während des dualen Studiums erwerben Studierende mit dem Schwerpunkt MMK umfangreiche Kenntnisse in den Disziplinen Medientechnik und Produktion sowie Einsatz von digitalen Medien in Marketing und Unternehmenskommunikation (u. a. Konzeption und Umsetzung von crossmedialen Marketing- und Vertriebskampagnen). In den Praxisphasen werden im Besonderen diese Disziplinen in die Praxis übertragen und durch Realprojekte vertieft.

Zusätzlich zu den Studienrichtungsmodulen befinden sich ab dem 2. Studienjahr folgende medienmanagementspezifischen Inhalte im Curriculum:
 

  • Medien- und Marketingkonzeption
  • Medien-Automatisierung
  • Markenentwicklung
  • Werbung und PR

Die detaillierten Inhalte der Studienrichtung Digitale Medien mit Schwerpunkt MMK finden Sie in den Modulbeschreibungen.

Podcast Plan?Los!

Im Rahmen des Medienprojektes II haben die Studierenden des MMK21 im Zeitraum von Juli bis September 2022 den Auftrag gehabt, einen MMK-Podcast zu erstellen und zu veröffentlichen. Ziel war es, die Bekanntheit der Studienrichtung Digitale Medien mit ihrem Schwerpunkt Medienmanagement und Kommunikation bei jungen Menschen im Alter von 15 bis 22 Jahren zu steigern. So sollten neue Studieninteressierte angesprochen werden, die aktuell vor ihrem Abschluss stehen, ihren „nächsten Schritt" planen möchten, aber noch unentschlossen sind, wie es für sie weitergehen soll (Ausbildung, Studium, duales Studium etc.).

Auf Basis einer umfangreichen theoretischen Ausarbeitung wurde der Podcast produziert und auf den Streaming-Diensten Spotify, Apple Podcasts u. v. m. veröffentlicht. Es wurde ein Cover entworfen, auf dem die Studentinnen der MMK Podcast-Gruppe zu sehen sind, um den Hörer*innen zu zeigen, von wem sie die Informationen bekommen.

Das Projekt hat uns trotz seiner Herausforderungen als Team gestärkt, zusammengeschweißt sowie unseren Wissenshorizont erweitert.  

Links zu den Podcasts:
 

Dozenten: Prof. Dr. Gerald Lembke; Auftraggeber: DHBW Mannheim in Vertretung durch Prof. Dr. Gerald Lembke
Teammitglieder: Naima Pepper, Elena Tauber, Tessa Pfister, Julia Staska, Gülsüm Sapuk, Emilia Wirtz

Text: Podcast-Team

Neukonzeption der DHBW Mannheim Bibliotheks-Website

Bibliotheken "sind nicht nur Hüter von Wissen, sondern sie sorgen auch dafür, dass Abertausende von Menschen darauf zugreifen können." (Kinzig, 2022)
Gerade in der Zeit von Digitalisierung und Corona-Pandemie wird die Online-Ausleihe von Medien verstärkt genutzt. Das gilt im besonderen Maße für Universitäts- und Hochschulbibliotheken wie die Bibliothek der DHBW Mannheim. Im Rahmen des Medienprojektes des 2. Semesters erhielten wir als Projektgruppe den Auftrag, im Zeitraum vom 04.07.-30.09.2022 auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen ein neues Konzept für die Bibliotheks-Website der DHBW Mannheim zu erstellen. Ziel war es, die aktuelle Bibliotheks-Website zu untersuchen und ein inhaltliches Konzept für eine neue Bibliotheks-Website mit verbesserter Usability zu erstellen.

Um das Projektziel zu erreichen, haben wir uns auf drei unterschiedliche Analyse-Methoden gestützt: die Website-Analyse, eine Umfrage und das Eyetracking.

Bei der Website-Analyse haben wir die DHBW-Bibliotheks-Website und fünf weitere konkurrierende Bibliotheks-Websites anhand eines zuvor erstellten Analysebogens untersucht und anschließend miteinander verglichen. Darüber hinaus wurde eine Umfrage auf Grundlage der Forschungsfrage zur Nutzung der Bibliotheks-Website erstellt und an die Studierenden versendet. Hier konnten wir eine stolze Teilnahme von 233 Studierenden erreichen. Außerdem haben wir eine Eye-Tracking-Studie durchgeführt, bei der den Studierenden Aufgaben gestellt wurden, die sie auf der aktuellen Bibliotheks-Website ausführen sollten. Hierbei erhielten wir Auswertungen anhand von aussagekräftigen Heatmaps und dem damit einhergehenden Blickverhalten sowie genau Zeiten, die zur Bewältigung der Aufgaben benötigt wurden. Durch die verschiedenen Datenerhebungsformate konnten wir die aktuellen Painpoints sowie die positiven Aspekte der Website identifizieren, um diese dann in der Konzeption zu berücksichtigen. Folglich wurde das überarbeitete Konzept in Adobe XD umgesetzt.

Aus unseren Ergebnissen lässt sich schließlich ableiten, dass eine Neustrukturierung mit verbesserter Usability der Bibliotheks-Website der DHBW Mannheim erforderlich ist. Unsere Konzeption ist hierfür ein erster Ansatz. Im nächsten Schritt wäre das Konzept in Typo3 umzusetzen, sodass der Erfolg oder der Nicht-Erfolg der verbesserten Usability durch das neue Konzept abschließend durch die drei Analyse-Methoden belegt und mit der jetzigen Version verglichen werden kann.

Insgesamt konnten wir in diesem Projekt viel lernen und erste Erfahrungen mit der Durchführung einer (Eyetracking-)Studie und dem Arbeiten mit Probanden erlangen.

Dozenten: Prof. Dr. Gerald Lembke, Stefan Falke; Auftraggeber: DHBW Mannheim in Vertretung durch Frank Krosta
Teilnehmende der Projektgruppe (MMK21): Carolin Franzreb, Franca Helfert, Johanna Klüpfel, Noemi Sommer, Niklas Stadler, Mike Vormann

Text: Carolin Franzreb, Franca Helfert

MMK jetzt auf Discord

Im Rahmen des Medienprojektes des 2. Semesters erhielten wir als Projektgruppe den Auftrag, im Zeitraum vom 4.07.- 30.09.2022 eine MMK-Interaktionsplattform mit Hilfe von Discord zu konzeptionieren und zu erstellen. Diese Plattform soll die DHBW-interne Lernplattform Moodle ergänzen und insbesondere die jahrgangsübergreifende Kommunikation der MMK-Kurse fördern. Ziel der Community ist es, dass sich die Studierenden bei Problemen gegenseitig helfen und Fragen beantworten können. Die höheren Semester bekommen die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und den nachfolgenden Kursen mögliche Ängste zu nehmen. Ein besonderes Augenmerk soll auf die soziale Interaktion und den gemeinsamen Austausch gelegt werden.

Um auf die Bedürfnisse und Wünsche der Studierenden einzugehen und unseren Server nach ihren Anforderungen zu gestalten, haben wir uns zum einen mit der Theorie von funktionierenden Communities beschäftigt. Dazu zählen beispielsweise das Community Management und der generelle Aufbau einer Gemeinschaft. Im 2. Schritt haben wir unsere Zielgruppe befragt, um die individuellen Bedürfnisse zu ermitteln. Um zudem eine erste Idee zu erhalten, haben wir uns mit verschiedenen Discord-Servern beschäftigt und diese analysiert. Als Best Practice diente zum Beispiel die DHBW Karlsruhe, die bereits einen Discord-Server hat und ihre positiven Erfahrungen mit uns teilte. Mithilfe von User Stories haben wir unsere Erkenntnisse aus der Theorie strukturiert und einen Bezug zur Praxis hergestellt.

Schon während der Projektphase wurde der Server online gestellt, um erste Erfahrungen sammeln zu können. Das erste Event war eine Kombination aus Servervorstellung und Spieleabend. Hier konnten Fragen zur Funktion und zum Aufbau der verschiedenen Channel gestellt werden. Anschließend unterhielten sich die Teilnehmenden des Events noch in entspannter Atmosphäre und lernten sich bei verschiedenen Spielen näher kennen. Auch zukünftig sind weitere Events geplant, die eine Abwechslung zum Studienalltag bieten sollen. Aktuell sind 61 Personen angemeldet und es wurden bereits verschiedene Angebote in Anspruch genommen (Stand: 29.09.2022). Besonders wichtig ist es uns, dass der Server ein Angebot von und für Studierende ist. Feedback und Anmerkungen sind erwünscht und werden umgesetzt, um den Server ständig weiter zu optimieren.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der MMK Community Server einen längerfristigen Mehrwert für die Studierenden bietet und bereits jetzt gerne genutzt wird.

Dozenten: Prof. Dr. Gerald Lembke, Stefan Falke; Auftraggeber: DHBW Mannheim in Vertretung durch Prof. Dr. Gerald Lembke
Teilnehmende der Projektgruppe (MMK21): Selina Franck, Martina Prieller, Isis Jendahl, Amelie Raber, Torben Dietz, Lea Schröder

Text: Martina Prieller, Selina Franck

TikTok-Kanal für die Studienrichtung Digitale Medien/MMK

Im Rahmen des Medienprojektes haben Clara Kurz, Lilly Grießhaber, Larissa Klapfenberger, Tobias Ferdinand und Débora Tomaz aus dem Kurs MMK21 den Auftrag erhalten, innerhalb von 3 Monaten einen TikTok-Kanal für den Studiengang Medien - Digitale Medien/MMK zu erstellen.

Um systematisch an das Projekt ranzugehen, hat sich die Gruppe zu allererst das theoretische Vorgehen überlegt. Anhand von Konkurrenz- und Zielgruppenanalysen, der Beschäftigung mit der App TikTok und dem Sichten von Literatur zum Thema Social Media Marketing konnte ein Kommunikationskonzept erstellt werden. Zudem wurden sich verschiedene Themenbereiche überlegt, die inhaltlich für unseren Studiengang relevant sind.

Bei der Konkurrenzanalyse über andere Universitäten, Duale Hochschulen und Studierende wurde schnell ersichtlich, dass Unterhaltung die Zielgruppe mehr anspricht als Informationsvideos. Dementsprechend hat sich die Gruppe für 70% Unterhaltungs- und 30% Informationsvideos entschieden.

Der Kanal voll.digital wurde am 24.07.2022 erstellt. Der Name voll.digital ist kurz und prägnant und spiegelt die Inhalte des Studiengangs wider. Am 8.08. wurde das erste Video hochgeladen. Ab diesem Zeitpunkt wurden unter der Woche fast täglich 1-2 Videos hochgeladen. Insgesamt wurden innerhalb eines Monats 31 Videos produziert und hochgeladen. Hierbei konnten die Videos über 200.000 Views und über 8.000 Likes generieren.

Bei der Evaluation der Kennzahlen wurde die Hypothese, dass Unterhaltungsvideos am besten laufen würden, bestätigt. Als Handlungsempfehlung konnte dann die Weiterführung des Kanals mit der zuvor festgelegten thematischen Gewichtung gegeben werden.

Dieses Projektergebnis konnte durch sehr gute Zusammenarbeit der Gruppe erfolgen. Durch mehrere Drehtage und zielorientiertes Planen und Drehen konnten qualitative Videos in kurzer Zeit produziert werden. Somit konnte die festgelegte Zielgruppe erreicht und viel Aufmerksamkeit für den Studiengang generiert werden. Am Ende der 3 Monate wurde das Endergebnis in einer Abschlusspräsentation vorgetragen.

Teilnehmende: Clara Kurz, Lilly Grießhaber, Larissa Klapfenberger, Tobias Ferdinand und Débora Tomaz
Dozent: Stefan Falke

Text: Débora Tomaz

Wir gründen eine Digitalagentur

Im Rahmen des Medienprojektes haben wir – die Studierenden des Jahrgangs MMK21 – den Auftrag erhalten, innerhalb von 2 Monaten eine fiktive Digitalagentur zu gründen. Um jede Facette des Projekts abdecken zu können, haben wir uns in folgende 6 Teilgruppen separiert: Projektmanagement, Geschäftsmodell, Produkte und Dienstleistung, Finanzierung, Kundengewinnung und Kommunikationsmedien.

Nun war es wichtig, die einzelnen Aufgaben einzuteilen und die nächsten Schritte auf dem Weg zum großen Ziel zu definieren. Durch regelmäßige, selbstständige Gruppenarbeit, sowohl online als auch in Präsenz, konnten wir erste Fortschritte erzielen. Diese Fortschritte galt es dann gemeinschaftlich einzuordnen und in neue Ideen und offene Fragen umzuwandeln. In den wöchentlichen gruppenübergreifenden Meetings wurden in Management-Summaries die Zwischenstände präsentiert und in großer Runde diskutiert. Auf der Suche nach einer Geschäftsidee nahmen wir die fehlende Online-Präsenz einiger Kleinstunternehmen in der Umgebung Mannheim wahr. Um jedoch in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben, ist ein digitaler Auftritt unumgänglich. Wir beschlossen daher, mit unserer Digitalagentur dieses Problem durch z. B. Website-Erstellung als Dienstleistung anzugehen. Die Gruppe "Geschäftsmodell" arbeitete das ausgewählte Business-Modell Canvas heraus. Gruppe "Finanzierung" errechnete den genauen Kapitalbedarf und entschied sich dazu, eine GmbH zu gründen. Zur gleichen Zeit befasste sich die Gruppe "Produkte und Dienstleistungen" mit der Konkurrenz- und Marktanalyse, um das genaue Angebotsportfolio zu perfektionieren. Unsere beiden Marketinggruppen konzentrierten sich darauf, die Dienstleistung zu vermarkten und Wege zu erschließen, um das Zielpublikum zu erreichen. Um genauere Einblicke in die Zielgruppe zu erlangen, führten sie sogar mehrere Interviews mit dieser durch. Während des gesamten Projekts sorgte die Gruppe "Projektmanagement" für eine effektive Kommunikation, Organisation und Konfliktlösung.

Nach intensiven und anstrengenden Wochen voller Arbeit, präsentierten wir am 14.03.2022 voller Stolz unsere konzipierte Digitalagentur. Fachlich haben wir jeden Aspekt einer Unternehmensgründung kennengelernt. Methodisch konnten wir uns sowohl in korrekter wissenschaftlicher Recherche als auch in Interviewführung üben. Außerdem konnten wir Erfahrung in der Kommunikation in Projekten sammeln und haben die Wichtigkeit dieser erkannt.

Name aller Studierenden: Julia Staska, Emilia Wirtz, Lino May, Mike Vormann, Simon Hans, Nicole Dengel, Lilly Grießhaber, Maxime Gabat, Clara Kurz, Tobias Ferdinand, Débora Alves Tomaz, Lea Schröder, Carolin Franzreb, Gülsüm Sapuk, Max Hardy, Johanna Klüpfel, Torben Dietz, Niklas Stadler, Sophia Eller, Noemi Sommer, Martina Pieller, Amelie Raber, Isis Jendahl, Selina Franck, Alexander Haas, Naima Pepper, Elena Tauber, Franca Helfert, Tessa Pfister, Larissa Klapfenberger, Sascha Erles.

Dozenten: Prof. Dr. Gerald Lembke, Stefan Falke; Auftraggeber: DHBW Mannheim in Vertretung durch Prof. Dr. Gerald Lembke

Text: Tobias Ferdinand, Alexander Haas, Carolin Franzreb, Lea Schröder

Projekt Ankerstelle

Vom 11.01.-15.03.2022 wurde im Rahmen des Medienprojekts des 5. Semesters das Projekt "Ankerstelle", unter Leitung von Florian Binsch (Pfarrer und Verantwortlicher der Ankerstelle), durchgeführt. Die Ankerstelle ist ein sozialer Raum in der Stadt Mannheim, der jungen Menschen eine Anlaufstelle bei Problemen, im Alltag und für spezifische Themenprojekte bietet. Dafür werden verschiedene Events und Gemeinschaftsveranstaltungen angeboten. Der offene und zwanglose Austausch soll Kontakte und einen offenen Gedankenaustausch zu aktuellen Themen ermöglichen. Der Fokus des Projekts lag darauf, unterhaltsamen und inhaltlich starken Content für den Instagram-Kanal zu erarbeiten, um Reichweite, Sichtbarkeit und Follower zu steigern und langfristig mehr Teilnehmer für die Programmpunkte zu gewinnen. Zudem gab es bisher keine ausgearbeitete Social-Media-Strategie, die Betreuung und Bespielung des Kanals erfolgte in der Regel willkürlich. Dafür war es erforderlich, das Ziel und Vorhaben der Ankerstelle zu erfassen und verständlich in Posting-Inhalte zu verpacken. Dabei fanden die drei Säulen "Weit", "Tief", und "Nah" besondere Bedeutung. Zusammen mit dem Ankerstellen-Team, bestehend aus Florian Binsch und Jessica G. (Social-Media-Managerin) wurden verschiedenste bisherige Kommunikationsstrategien analysiert und hinsichtlich Instagram überarbeitet und optimiert. Für die Content-Erstellung wurden vor Ort Reels und Fotos produziert und Jessica G. in ein Grafiktool zur Befüllung bereits gestalteter Vorlagen eingewiesen. Neben des Instagram-Kanals der Ankerstelle wurde auch das Logo des Podcasts überarbeitet.

Durch die bereits gewonnene Erfahrung aus vorherigen Semestern konnte dieses Projekt sehr flüssig und ohne große Schwierigkeiten bearbeitet werden. Es war eine wertvolle Erfahrung, die agile Projektmanagement-Scrum-Methode an einem echten Projekt umzusetzen, welches hybrid durchgeführt wurde. Durch die routinierten Aufgaben konnten bereits bekannte Projektprozesse gefestigt und wiederholt werden. Klare Aufgabenteilung ermöglichte rasche Arbeitsschritte und verlässliche Aufgabenteilung.

Während des Projekts wurden wir intensiv von den Dozierenden Herrn Prof. Dr. Lembke und Herrn Borymski betreut. Offene Fragen wurden durch zusätzlich herangezogene Literatur beantwortet und gelöst. Das Projekt wurde durch folgende Studierende durchgeführt: Sally Egolf, Lisa Lissok, Kim Thory, Alina Lang, Lisa Wittlinger

Text: Lisa Wittlinger (WMMK19); Prof. Dr. Gerald Lembke (Wissenschaftlicher Betreuer und Dozent)

Vom Kundenauftrag zum Prototyp in 8 Wochen – Unsere Tipps für ein erfolgreiches Medienprojekt

Mai 2020: Die DHBW steht vor einer großen Herausforderung: Wie werden Studium und Lehre in den Zeiten einer globalen Pandemie organisiert? Auch für uns Studierende der Digitalen Medien war es eine ungewohnte Situation. Statt zur gemeinsamen Gruppenarbeit vor Ort trafen wir uns virtuell zum Kick-Off unseres Medienprojekts. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerald Lembke und unseren Auftraggeber*innen von MYBESTBRANDS erstellten wir innerhalb von 2 Monaten den Prototyp eines Online-Marketplace für Green Fashion. Während der Bearbeitung des Auftrages konnten wir unser theoretisches Wissen in der Praxis anwenden. Dazu haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie wir ein Projekt dieser Größe trotz der aktuellen Situation erfolgreich abschließen konnten.

1. Planung ist das halbe Leben
Im Laufe des Projekts haben wir gelernt, wie wichtig eine klare Vorausplanung und das Timeboxing von Meetings sind. Gerade in größeren Arbeitsgruppen gilt es, den Überblick über bereits Erledigtes und anstehende To-dos zu behalten – auch wenn das manchmal nicht ganz einfach ist. Die Arbeit nach der agilen Projektmanagementmethode Scrum half uns dabei, das große Ganze stets im Blick zu behalten und unsere Zeit optimal einzuteilen.

2. Stärken und Talente von allen Beteiligten entdecken und nutzen
Nicht jede*r muss in allem Expert*in sein – verschiedene Neigungen, Interessen und Fachgebiete, die jede*r von uns in die Gruppenarbeit einbringen konnte, haben unsere Zusammenarbeit bereichert und zudem ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

3. Communication is the key
Der regelmäßige Austausch untereinander und mit unseren Auftraggeber*innen ermöglichte es uns, stets einen Überblick über die Aufgaben und den aktuellen Sprint zu behalten. Feedback, auch von außerhalb des Teams, schaffte immer neue Perspektiven und unterstütze uns dabei, kreative Lösungen zu finden.

4. Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg
Wie hilfreich klare Vorgaben und eine Eingrenzung des Projekts sind, konnten wir schon nach kurzer Zeit feststellen. Bereits zu Beginn konnten der Umfang und die zu erledigenden Aufgaben schnell erkannt und festgelegt werden. Das ist aber nicht selbstverständlich und nicht immer der Fall. Unser Tipp: Bleibt stets im engen Austausch mit euren Auftraggeber*innen und sprecht Unklarheiten an. Je genauer das Ziel definiert und spezifiziert ist, desto effizienter ist die Arbeit und der Weg dorthin.

5. Don’t panic
Zu guter Letzt: Die Welt geht nicht unter, auch wenn der Arbeitsaufwand zunächst überwältigend scheint. Auch kleine Schritte in Richtung Projektziel werden zu großen Erfolgserlebnissen, wenn sich die Fortschritte der Gruppe im Laufe des Projekts zusammenfügen.

Text: Marie Vöhringer (WMMK18); Prof. Dr. Gerald Lembke (Wissenschaftlicher Betreuer und Dozent)

Organisatorisches

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